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03 · KI · Analytische Systeme

KI-native Analysesysteme entwickeln

Strukturierte Daten, deterministische Werkzeuge und Sprachmodelle, die gemeinsam analytische Fragen untersuchen.

Analyseablauf, der sich durch KI-Modelle verzweigt und bei der menschlichen Prüfung zusammenläuft
03

Kontext

Mich interessiert, was geschieht, wenn KI nicht als Chatbot zu einer bestehenden Anwendung hinzugefügt wird, sondern Teil der analytischen Architektur selbst ist. Viele meiner Experimente entstehen aus quantitativen und Investment-Risk-Prozessen: strukturierte Daten, deterministische Berechnungen, wiederverwendbare Analysewerkzeuge und Sprachmodelle zu Systemen zu verbinden, die eine Frage untersuchen können, statt lediglich Informationen anzuzeigen.

Mein Ansatz

Ich halte eine klare Grenze zwischen dem, was Software berechnen sollte, und dem, worüber KI nachdenken sollte. Finanzkennzahlen, Transformationen und Kontrollen bleiben deterministisch und reproduzierbar. Modelle sind besonders nützlich, um zu entscheiden, was untersucht werden soll, Informationen über Analysebereiche hinweg zu verbinden, Ergebnisse zu erklären, ungewöhnliche Muster zu erkennen und große Evidenzmengen zusammenzuführen.

  • Analyseagenten, die spezialisierte Werkzeuge statt eines einzigen großen Prompts verwenden
  • Parallele Analysen mit anschließender modellgestützter Synthese
  • Direkte Verankerung der KI in strukturierten Daten und Dokumentation
  • Herkunft und Nachvollziehbarkeit von Schlussfolgerungen bis zur zugrunde liegenden Evidenz
  • Oberflächen, in denen Konversation, Diagramme, Dokumente und klassische Dashboards zusammenkommen

Warum es wichtig ist

Die größte Veränderung durch KI könnte nicht in schneller geschriebenen Berichten liegen, sondern in einem neuen Analyseprozess: Statt Anwendungen nach den richtigen Daten zu durchsuchen, kann Software zunehmend die relevante Analyse rund um die gestellte Frage zusammenstellen. Entscheidend ist, dieses System zu gestalten, ohne Präzision, Reproduzierbarkeit oder menschliches Urteilsvermögen zu verlieren.

Aktueller Stand

Dieser Ansatz ist bereits Teil der Software und Analysewerkzeuge, die ich beruflich entwickle, und zugleich ein Bereich, in dem ich intensiv mit persönlichen Projekten experimentiere.